Weitere Aktivitäten im Jahr 2016

 

In unserer Chronik finden Sie weitere Informationen und Bilder zu unseren Aktivitäten in der Vergangenheit.


 

09.10.2016: Begeisterter Applaus für heitere Orgelklänge von Thomas Köhler aus Weißenohe

Am Spätnachmittag eines wunderschönen Herbsttages, am Sonntag, 9. Oktober 2016 hatte die Kirchengemeinde Wannbach zum  9. Benefizkonzert mit Thomas Köhler in die Johanniskirche eingeladen. Die über 50 Besucher haben ihr Kommen nicht bereut.

Das Konzert begann ganz traditionell mit festlicher Musik des Barock von G. F. Händel, G. Caccini und J.S. Bach. Aber schon das Ende des ersten Teils, der Bolero von L.J.A. Lefebury – Wely zauberte vielen Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht, die originelle Registrierung des Weißenoher Organisten in der einzelne Stimmen der Orgel deutlich hervortraten, erzielte die gewünschte Wirkung.

Der zweite Teil brachte dann ungewohnte Orgelklänge, Walzer, Märsche und Musical-Melodien. Einmal klang die Orgel wie auf einem Volksfestplatz, dann wieder wie ein Blasorchester. Manche Besucher konnten sich nicht zurückhalten und summten die mitreißenden Melodien mit.

Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Zuhörer, Thomas Köhler fragte verschmitzt, ob die Kirche nun entweiht sei, ging zurück auf die Empore und gab als Zugabe die bekannte „Erinnerung an Zirkus“, was die Zuhörer voller Begeisterung aufnahmen.

Alles in allem eine gelungene Stunde und ein weiterer Höhepunkt im Wannbacher Konzertleben.

Das nächste Konzert in der Johanniskirche ist das Posaunenchorkonzert am Samstag, 12. November um 19:00 Uhr. 


7. April 2016: Gemeindeversammlung

Die evangelische Kirchengemeinde hatte wieder einmal zu einer Gemeindeversammlung eingeladen, an der auch ca. 25 Gemeindemitglieder teilnahmen.

 Als geistliches Thema stand die „Theologische Erklärung von Barmen“ aus dem Jahr 1934 (Gründungsdokument der „Bekennenden Kirche“) auf der Tagesordnung. Pfarrer Matthias Haag führte in die geschichtliche und gegenwärtige Bedeutung ein. Der Text steht im Evangelischen Gesangbuch unter der Nummer 907.

Unter dem Druck der Nationalsozialisten bekannten 1934 Lutherische, Reformierte und Unierte Christen gemeinsam, dass „Jesus Christus das eine Wort Gottes ist, das wir zu hören, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben.

In der ELKB ist geplant, dass die „Barmer Theologische Erklärung“ aufgewertet wird und im Jahr des Reformationsgedenkens 2017 als „Bekenntnis“ zu den grundlegenden Texten der Evangelischen Kirche (wie das „Apostolikum“, der Kleine Katechismus und die „Augsburger Konfession“) gehört.

  •  Ehrung von Frau Christine Mühlhäußer für 40 Jahre Mesnerdienst.

Am 1. 1. 1976 hat Christine Mühlhäußer das Amt als Mesnerin angetreten, die Glückwünsche und Zeichen des Dankes hatten Hermann Grünsteudel und Pfarrer Matthias Haag schon zu Hause überbracht, die öffentliche Laudatio und der Dank hatten in der Gemeindeversammlung einen persönlichen Rahmen. Wir wünschen Christine Mühlhäußer alles Gute für ihre Gesundheit und für ihr ganzes Leben.

  • Urnenfeld auf dem Friedhof

 Die Planungen stellte Hermann Grünsteudel vor, im Halbkreis vor einer Stele werden im Frühsommer ca. 40 Urnenfelder für 1, 2 oder 4 Urnen errichtet. Die Arbeiten sollen weitestgehend in Eigenarbeit ausgeführt werden.

  • Barrierefreie Gestaltung des Kirchenvorplatzes

 Hier sind die Planungen noch nicht abgeschlossen, die vorliegenden Kosten schätzungen nennen einen hohen fünfstelligen Betrag. Diesen Aufwand kann der Kirchenvorstand für dieses Projekt nicht verantworten und sucht jetzt nach einer durchführbaren und wesentlich günstigeren Lösung. Im Jahr 2016 werden die Arbeiten auf dem Kirchenvorplatz nicht beginnen.

  • Ökumenisches Fest zum Reformationsgedenken 2017 in Ebermannstadt

Die Vorbereitungen für das Jahr 2017 laufen auf allen Ebenen auf Hochtouren. Am 31. 10. 2017 – einmalig ein bundesweiter gesetzlicher Feiertag – wollen Evangelische und Katholische Christen der Region Ebermannstadt am Nachmittag in der Stadthalle gemeinsam feiern, mit Posaunen, Chören, mit Podiumsdiskussion und Ökumenischem Gottesdienst, mit einem „Markt“, mit gemeinsamen Abendessen und am Abend mit einem Konzert. Über diese Planungen berichtete Pfarrer Matthias Haag und bat die Gemeinde um rege Beteiligung – und darum, dass am Vormittag kein Gottesdienst in der Johanniskirche gefeiert wird – dass umso mehr Menschen zum großen Fest nach Ebermannstadt kommen.

Die Gemeinde hat die Planungen freudig aufgenommen und die Pläne begrüßt.

Protokoll: Matthias Haag