Friedhof

Der Friedhof wird zwar von der evangelischen Kirchengemeinde Wannbach unterhalten, er steht aber konfessionsübergreifend für alle, die im Gebiet der Kirchengemeinde wohnen, offen. Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Menüpunkt Sterben, Tod und Bestattung.


Unser Friedhof hat folgenden geschichtlichen Hintergrund:

Der derzeitige Friedhof der evangelischen Kirchengemeinde Wannbach geht auf das Jahr 1826 zurück. Der Bierbrauer Christof Mühlhäuser aus Wannbach hatte damals ein Grundstück  zur Verwendung als „Gottesacker“ an die politische Gemeinde Wannbach  geschenkt. Im September 1827 wurde die erste Beerdigung auf dem Friedhof abgehalten.

Im Jahr 1903 ist der Friedhof auf die damalige Kirchenstiftung Wannbach übertragen worden.  Ein „Bahrhäuslein“, das sich damals auf dem Friedhof befand wurde 1950 zu einer Leichenhalle ausgebaut.  Darunter befand sich eine Gruft, die von dem 1870 geborenen Wannbach Gastwirt Johann Michael Mühlhäuser errichtet wurde. Die letzte Belegung erfolgte im Jahr 1927.

In den Jahren 1923 und 1927 wurden mögliche Erweiterungsflächen hinzuerworben, doch erst mit Durchführung der Flurbereinigung war es möglich, dass der Friedhof seine heutige rechteckige Form erhalten konnte.

In den Jahren 2002 bis 2004 wurden die Maßnahmen zur Erweiterung des Friedhofes durchgeführt, zwei neue Grabfelder angelegt und eine neue Friedhofshalle errichtet.  Auch wenn am Spruch die Aussage „Altes muss vergehen, um Neues zu erhalten“ besonders deutlich wird, war es ein Anliegen, die Geschichte nicht vergessen zu machen.

An der Stelle des alten „Bahrhäuslein“ ist ein Ruheplatz entstanden, die Gruft wurde erhalten; ihr Zugang zwar verschlossen,  aber ein Original-Stein aus der bisherigen Abdeckung weist auf sie hin.

Mit der Wiederaufstellung des Grabsteins von Sigmund Gabriel Busch aus der Thosmühle, der 1851 verstorben und hier begraben liegt, weisen wir auf die Wannbacher Kirchenstiftung hin, die von ihm im Jahr 1843 begründet wurde.