31.12.2021 - Eine Ära geht zu Ende

31.12.2021 - Die Kirchengemeinde Wannbach verabschiedet ihre langjährige Mesnerin nach 46 Dienstjahren in den Ruhestand

Zum Jahreswechsel hat die Kirchengemeinde Wannbach ihre langjährige Mesnerin, Fr. Christine Mühlhäußer, nach 46 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet.
Stellvertretend für die Gemeinde bedankten sich Hr. Bernd Richter, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands und Hr. Pfarrer Stefan Berner. Sie beschrieben die Vielfältigkeit ihrer Tätigkeit und würdigten hierbei die Verlässlichkeit von Fr. Mühlhäußer.  

Sie hat sich um den Ablauf der wiederkehrenden Gottesdienste zu Ostern, Weihnachten, Erntedank und die damit verbundenen Vorbereitungen – Putzen der Kirchenräume, Einsammeln von Erntegaben, Schmücken des Christbaumes – gekümmert, die Kirche für die Gemeinde auf- und zugesperrt, die Lieder angesteckt und die Glocken geläutet, um nur einige Aufgaben zu nennen. Zudem hat sie noch zahllose Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen begleitet. Da immer alles reibungslos funktionierte, ist die Arbeit oft als selbstverständlich angesehen worden.

Der Dank galt auch ihrer Familie, die sie bei ihrer Arbeit – wie z.B. beim Winterdienst – stets tatkräftig unterstützte. 

Zum 01.01.1976 hatte sie ihren Dienst angetreten und war in ihrer Amtszeit sechs Pfarrern (zzgl. Vakanz-Vertretungen) und acht verschiedenen Kirchenvorständen eine kompetente Ansprechpartnerin. Sie musste sich dabei auch auf deren unterschiedliche Vorstellungen und Besonderheiten einstellen, was sicher nicht immer einfach war. Aber die Kirchengemeinde konnte sich stets auf sie verlassen, auch bei kurzfristigen Planänderungen.

Ihren Nachfolger, der zu Neujahr 2022 seinen Dienst angetreten hat, hat sie noch tatkräftig eingearbeitet.

Fr. Christine Mühlhäußer freut sich auf den Ruhestand, bleibt der Kirchengemeinde jedoch weiterhin verbunden. Vielleicht wird sie nicht mehr jeden Gottesdienst besuchen aber sicher wird sie sich erst noch daran gewöhnen müssen, sich ihren Platz in "ihrer" Kirche nun frei wählen und den Gottesdienst einfach als Besucher ohne jegliche Aufgaben und Pflichten genießen zu dürfen.